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Eine Trompete hat Wasserklappen, um die Feuchtigkeit, welche sich im Instrument beim Spielen angesammelt hat, wieder herauszulassen. Diese entsteht aber nicht, wie oft angenommen durch Spucken in das Instrument, sondern durch den kondensierenden Atem. Hat sich zuviel Feuchtigkeit im Instrument gesammelt, so entstehen "Blubbergeräusche".

Entweder sind eine- oder zwei Wasserklappen am Instrument angebracht. Ist nur eine Wasserklappe vorhanden, liegt es bei billigen Trompeten an der Kostenersparnis und bei teuren Trompeten daran, dass es besser für den Klang und  die Intonation sein soll.


Standard

Die meisten Trompeten haben Standard-Waseserklappen mit einer Feder und einem kleinen Korken. Manchmal wird anstelle des Korkens auch ein Gummistück verwendet. Dies ist so geformt, dass es genau in das Loch  der Wasserklappe passt. Somit wird das Rohr nicht durch das Loch "unterbrochen" bzw. die Luft kann ungehinderter fließen.


Amado

Die Amado-Wasserklappe ist unauffälliger als die herkömmliche. Viele Musiker entscheiden sich nur aus diesem Grund dafür.
Sie muss allerdings regelmäßig geölt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sie sich nicht mehr schließen lässt. Da sie keinen Korken besitzt, kann sie nicht so leicht undicht werden. Weiterhin ist die Bohrung etwas kleiner als bei herkömmlichen Wasserklappen und somit soll auch der Luftstrom besser fließen, was sich wiederum günstig auf die Ansprache, Intonation und die Klangfarbe auswirkt. Allerdings ist sie auch störanfälliger als eine herkömmliche Wasserklappe. Es kann passieren, dass der Sprengring herausfliegt und die Innereien dank der Feder dann verstreut im Raum liegen.


Saturn

Diese Wasserklappe lässt sich im Gegensatz zu Amado von allen Seiten betätigen.
Sie kann nicht auseinander fliegen und hat quasi kein Loch im Stimmzug.